
Journalistische Fotografie
CHICOCIHAN
gehört seit 1995 zu den prägenden Ausbildungsstätten für Fotografie in Berlin. Der Fokus liegt auf fundierter, praxisnaher Ausbildung in journalistischer Fotografie, Bildsprache und professioneller Studioarbeit – jenseits von Trends und oberflächlichen Inszenierungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem starken, konsequent aufgebauten Programm in journalistischer Fotografie: von der fotografischen Denkweise über Reportage und Street bis hin zu redaktionellem Arbeiten und eigenständigen Veröffentlichungen. Vermittelt werden nicht nur Technik und Abläufe, sondern Haltung, Wahrnehmung und die Fähigkeit, Geschichten visuell präzise zu erzählen.
Hier entsteht Fotografie mit Substanz – klar, ehrlich und reduziert auf das, was wirklich zählt.
Vier aufeinander aufbauende Module – von den Grundlagen über Reportage und redaktionelles Arbeiten bis zum eigenen Projekt mit Veröffentlichung. Schritt für Schritt zur sicheren, professionellen Bildsprache.
Modulstruktur
Vom Sehen zum Erzählen –
Die 4-Stufen-Struktur zur professionellen Bildsprache
Modulstruktur der Ausbildung
Die Ausbildung ist in vier klar aufgebaute Module gegliedert, die logisch aufeinander aufbauen. Vom grundlegenden Verständnis journalistischer Fotografie über die Arbeit im realen Umfeld und redaktionelle Prozesse bis hin zur eigenständigen Umsetzung und Veröffentlichung eines Projekts. Jedes Modul vertieft Schritt für Schritt die Fähigkeiten und führt zu einem sicheren, professionellen Umgang mit Bildsprache, Inhalt und Arbeitsweise.
Ein zentraler Bestandteil ist die Arbeit mit Licht – als wichtigstem Werkzeug der Fotografie. Sie lernen, Licht zu sehen, zu verstehen und gezielt einzusetzen – im öffentlichen Raum ebenso wie im Studio. Dabei verbinden wir bewusst beide Welten: die Arbeit draußen unter realen Bedingungen und die kontrollierte Arbeit im Studio mit professionellem Equipment.
Die Ausbildung umfasst sowohl digitale als auch analoge Fotografie. Sie arbeiten mit modernen Kamerasystemen ebenso wie mit klassischen analogen Prozessen bis hin zur Entwicklung. Dieses Zusammenspiel schärft das Verständnis für Bildentstehung und fördert eine bewusste, reduzierte Arbeitsweise.
So entsteht eine Ausbildung, die nicht nur Technik vermittelt, sondern ein tiefes Verständnis für Fotografie – von der ersten Idee bis zum fertigen Bild.
Campus – Einblicke in unsere Arbeit
Berlin ist unser Studio – 891,8km²,
hier zeigt sich, wofür CHICOCIHAN steht.

Grundriss >Studio
Dieser Kurs steht für eine klare Haltung: Fotografie ist kein Effekt, sondern Aussage. Hier geht es nicht um perfekte Oberflächen, sondern um Bilder, die Bestand haben. Seit 1995 in Berlin steht CHICOCIHAN für genau diesen Anspruch – und gehört damit zu den wenigen Anbietern, die Fotografie konsequent als Handwerk und visuelle Sprache vermitteln.
Diese Erfahrung prägt den gesamten Kurs. Im Zentrum steht die journalistische Fotografie in ihrer echten Form: beobachten, verstehen, entscheiden. Die Teilnehmenden arbeiten nicht in künstlichen Settings, sondern im realen Umfeld – mit echten Menschen, echten Situationen und echten Herausforderungen. Berlin wird bewusst als Arbeitsraum genutzt: roh, vielfältig, unplanbar – genau dort entstehen relevante Bilder.
Ein entscheidender Unterschied liegt in der Tiefe der Ausbildung. Es wird intensiv an den Grundlagen gearbeitet, die professionelle Fotografie wirklich tragen: Licht verstehen, Kamera sicher beherrschen und eine klare Bildsprache entwickeln. Die Teilnehmenden lernen, natürliche Lichtsituationen präzise zu lesen, ihre Kamera unter allen Bedingungen kontrolliert einzusetzen und bewusst visuelle Entscheidungen zu treffen. Ziel ist nicht Technikverständnis allein, sondern souveränes Arbeiten unabhängig von der Ausrüstung.
Gleichzeitig profitieren die Teilnehmenden von einer hochwertigen, praxisnahen Ausstattung. Die Arbeit findet in zwei voll ausgestatteten Studios statt, die professionelle Produktionsbedingungen bieten. Ergänzt wird dies durch den Zugang zur analogen Fotografie inklusive Entwicklung – ein Bereich, der das Verständnis für Bildentstehung, Licht und Timing auf ein anderes Niveau hebt und heute kaum noch Teil moderner Ausbildungen ist.
Der Kurs vermittelt darüber hinaus das komplette journalistische Arbeiten: Themenfindung, Recherche, Interviewführung, Bildauswahl und redaktionelle Aufbereitung. Die Teilnehmenden lernen, Bildstrecken zu entwickeln, visuelle Dramaturgie aufzubauen und ihre Arbeiten so zu präsentieren, wie es in Redaktionen erwartet wird. Die Bildkritik erfolgt strukturiert, direkt und ohne Beschönigung – mit dem Ziel, echte Qualität zu entwickeln.
Der Unterricht ist konsequent praxisorientiert. Ein Großteil der Zeit wird draußen gearbeitet. Jede Aufgabe führt zu konkreten Ergebnissen, die analysiert, reduziert und weiterentwickelt werden. Es geht nicht darum, viele Bilder zu machen, sondern die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Am Ende steht eine eigenständig entwickelte Reportage, die inhaltlich und visuell überzeugt. Die Teilnehmenden verlassen den Kurs mit einem belastbaren Portfolio und vor allem mit der Fähigkeit, selbstständig zu sehen, zu denken und zu arbeiten.
Dieser Kurs ist bewusst nicht für jeden gemacht. Er richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich ernsthaft mit Fotografie auseinanderzusetzen und über den schnellen Effekt hinauszugehen. Wer das sucht, findet hier eine Ausbildung, die seit Jahrzehnten für Substanz, Klarheit und Konsequenz steht – und in dieser Form in Berlin einzigartig ist.
















